RAID 1, auch als Mirroring bekannt, ist eine Technik zur Speicherung von Daten auf mehreren Festplatten. Bei dieser Methode werden die Daten identisch auf zwei oder mehr Festplatten geschrieben, sodass im Falle eines Ausfalls einer Festplatte die Daten weiterhin auf der anderen Festplatte verfügbar sind.
Die Idee hinter RAID (Redundant Array of Independent Disks) entstand in den 1980er Jahren, als die Notwendigkeit für zuverlässigere und leistungsfähigere Datenspeicherlösungen wuchs. RAID 1 wurde als eine der ersten Konfigurationen entwickelt, um die Datensicherheit zu erhöhen und die Verfügbarkeit zu verbessern.
In vielen Unternehmen und Organisationen wird RAID 1 eingesetzt, um kritische Daten zu schützen. Beispiele sind:
Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass RAID 1 eine vollständige Datensicherung ersetzt. Tatsächlich schützt RAID 1 nur vor dem Ausfall einer Festplatte, nicht jedoch vor Datenverlust durch Benutzerfehler oder Malware. Ein weiteres Missverständnis ist, dass RAID 1 die Leistung verbessert; in Wirklichkeit kann die Schreibgeschwindigkeit aufgrund des gleichzeitigen Schreibens auf mehrere Festplatten beeinträchtigt werden.
Einige verwandte Begriffe sind:
Diese Begriffe helfen, die verschiedenen Möglichkeiten der Datenspeicherung und -sicherung besser zu verstehen.