Ein Bootlaufwerk ist das Speichermedium, von dem ein Computer beim Startvorgang das Betriebssystem lädt. Es kann sich dabei um eine interne Festplatte, eine SSD oder auch um externe Speichermedien handeln. Das Bootlaufwerk enthält die notwendigen Dateien, um das Betriebssystem zu initialisieren und den Computer betriebsbereit zu machen.
Der Begriff „Boot“ stammt von „Bootstrap“, was sich auf den Prozess bezieht, bei dem ein Computer sich selbst in einen betriebsbereiten Zustand versetzt. Der Begriff hat seinen Ursprung in der frühen Computertechnik, als Benutzer manuell Programme laden mussten. Das Bootlaufwerk ist somit der erste Schritt in diesem automatisierten Prozess.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass das Bootlaufwerk immer die schnellste Speichermedienoption sein muss. Während Geschwindigkeit vorteilhaft ist, kann jedes Medium, das die erforderlichen Boot-Dateien enthält, als Bootlaufwerk fungieren. Ein weiteres Missverständnis ist, dass nur eine einzige Partition auf einem Laufwerk bootfähig sein kann, was nicht zutrifft, da mehrere Partitionen auf einem Laufwerk bootfähig sein können.
Diese Begriffe sind eng mit dem Konzept des Bootlaufwerks verbunden und tragen zum Verständnis des gesamten Bootprozesses bei.